Asiatische Schweinebauchmarinade & Woksauce

Für die Schweinebauchmarinade alle Zutaten zusammen vermengen. Den Schweinebauch damit marinieren und 24 Stunden ziehen lassen.


Flammsaibling mit Erbsen, Kohlrabi und Brunnenkresse

Den Saibling vom Rücken her filetieren, sodass der Bauch zu bleibt (nicht ausgenommen). Die Mittelgräte herauslösen, mit Hilfe einer Schere den Kopf halbieren, dabei darauf achten, dass der Fisch an der Bauchseite keine Einschnitte hat. Dann die Innereien entfernen, die Bauchgräten auslösen, auswaschen und mit einer Pinzette die Gräten am Rückenfilet zupfen.

Den Fisch mit der Hautseite auf das Flammbrett legen und einspannen. Mit dem Zitronenabrieb, Salz und der Petersilie marinieren.

 

Für die Kohlrabi-Taschen den Kohlrabi schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden, diese dann in dem heißen Läuterzucker-Apfelessig-Gemisch einlegen.

Die Erbsen in kochendem Wasser blanchieren und direkt in einen Mixer geben, die frische Sahne dazu gießen und kräftig pürieren. Mit Salz, Muskat und Zitrone abschmecken.

Die Scheiben nach circa einer Stunde aus der Marinade nehmen, leicht abtupfen, etwas Erbsencreme in die Mitte geben und Taschen formen, mit drei Seiten.

 

Kohlrabi – Erbsen Gemüse

Den Kohlrabi schälen, erst in Scheiben und dann in kleine Rauten schneiden. Diese in Butter glacieren, mit Salz und Zucker würzen und mit sprudeligem Mineralwasser ablöschen und weichkochen. Die Erbsen in gesalzenem Wasser blanchieren, abschrecken und zu dem ausgekühlten Kohlrabi geben.

Für die Sauce die Buttermilch und die frischen Kräuter mit Hilfe eines Stabmixers fein pürieren und mit etwas Salz abschmecken.

 

Fertigstellung

Den Grill anheizen, sodass viel Flamme entsteht, am besten maximale Luftzufuhr, also Deckel geöffnet lassen. Das Flammbrett an der Seite einspannen, sodass der Fisch mit dem Kopf nach unten zeigt. Den Saibling circa 4 – 5 Minuten über dem Feuer „flämmen“ lassen. Dann aus der Halterung nehmen und auf den Tisch legen, den Spannungsbogen entfernen.

Den Fisch leicht nachsalzen und nochmals Zitronenschale darüber reiben.

Die Kohlrabi-Taschen und das warme Gemüse darauflegen. Ein paar Punkte von der Erbsencreme aufspritzen und die Brunnenkresse verteilen.  Mit etwas Sauce nappieren.

Viel Spaß beim Nachgrillen und guten Appetit!

Ein Rezept von:
fjunterlechner

Franz-Josef Unterlechner, 36, passionierter Profi, auch am Grill, ist beheimatet und verwurzelt in der Spitzengastronomie.
Zu Hause im Restaurant Atlantik München, eine Institution, harmonisiert er auf ganz besondere Art Fische, Krustentiere und Feuer. Erstklassige Produkte, Zeitgeist, purer Genuss, viel Freude und Leidenschaft im Beruf zeichnen ihn und seine Küche aus.
Augen zu, schmecken, fühlen, riechen und genießen. Texturen, Aromen, Geschmack, alles aus einem Guss, wie der Monolith.


Surf‘n’Turf - Rehwild und Forelle auf Gemüsebett

Die Forelle ausnehmen und in etwa zwei bis drei fingerbreite Koteletts schneiden. Die Gräten im Bauchraum vorsichtig auslösen. Hier darauf achten, dass die Haut an der Rückengräte nicht zerschnitten wird.

Den Rehrücken ggf. parieren. Einen Teil zu einer groben Farce verarbeiten. Hierzu das Wildbret in feine Streifen schneiden und mit einem scharfen Messer fein hacken. Lauchzwiebeln auf dem Grill rundherum anrösten, auskühlen lassen und ebenfalls fein hacken. Etwas fein geriebene Schale einer Bio-Zitrone dazugeben, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und kaltstellen. 

Anschließend die Farce etwa einen halben bis einen Zentimeter stark auf die Innenseiten der Forellen-Koteletts auftragen, passend zugeschnittene Reh-Medaillons darauf platzieren und die Koteletts mit dem Küchengarn in Form binden. Ober- und Unterseite leicht ölen und mit Salz sowie etwas Zucker würzen. Bei direkter Hitze auf dem Grill rösten, bis das Wildbret eine Kerntemperatur von 57 °C erreicht hat.

Das Gemüse ebenfalls auf dem Grill rundherum anrösten, ggf. vorher schälen, ölen, leicht salzen und zuckern, eventuell in mundgerechte Stücke schneiden.

Für die Vinaigrette einen guten Schluck Olivenöl mit Senf, Sirup und Balsam verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Diese über das Gemüse geben und mit den Fisch-Reh-Medaillons anrichten. Mit Olivenöl und Salzflakes verfeinern.

Guten Appetit!


Fischsalat

Dieses schnelle und einfache Rezept ist gut und einfach vorzubereiten und kann dann schnell umgesetzt werden, auch unterwegs. Zum Beispiel direkt am See, aus dem man gerade ein paar Fische gefangen hat.

Zu Hause die Kartoffeln kochen und die Vinaigrette zubereiten. Dann benötigt man noch Salz und Pfeffer und eine kleine Schale.

Den Grill mit geschlossenem Deckel und Rost auf maximal 180 °C aufheizen.
Die Kartoffeln langsam von beiden Seiten kurz wärmen, vom Grillrost nehmen und den Grill weiter auf 240 °C aufheizen.

Den Fisch jetzt langsam von beiden Seiten gar grillen. In dieser Zeit die Kartoffeln in Stücke schneiden und mit der Vinaigrette in der Schale vermengen.
Der Fisch ist durch, wenn man die Rückenflosse leicht herausziehen kann.
Kleine Fische, wie zum Beispiel Barsche, müssen nicht unbedingt ausgenommen werden, da wir nur die frisch gegrillten Filets für den Salat benötigen.
Auch das Schuppen kann man sich, wenn man möchte, sparen.
Bei Fischen mit kleinsten Schuppen, wie zum Beispiel bei Forellen, kann man die Haut wunderbar mitessen. Bei Fischen mit größeren Schuppen kann man die Haut nach dem Grillen einfach abziehen.

Wenn der Fisch gar ist, vom Grill nehmen und sofort filetieren. Dafür zuerst die obere Haut abnehmen, dann das Fleisch Stück für Stück entnehmen. Danach den gesamten Grätenstrang vom Schwanz her bis zum Kopf vorsichtig mit allen Gräten aus dem darunter liegenden Filet ziehen. Noch einmal kontrollieren ob alle Gräten mit aus dem Fleisch gezogen wurden und dann das Fleisch von der Haut nehmen.

Die Kräuter schneiden und mit dem Fischfleisch zu den Kartoffeln geben. Vorsichtig unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Ein Rezept von:

Stephan Stohl

Stephan Stohl grillt aus Überzeugung auf dem MONOLITH Grill und seine Leidenschaft für gutes Essen, frische Zutaten und sein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Herkunft der Produkte zeichnen ihn aus.

In seinen Grillkursen werden regionale Produkte gepaart mit Delikatessen aus aller Welt kombiniert. Er grillt Fleisch aus eigener Schlachtung und Wild aus heimischen Wäldern verfeinert seine Gerichte mit frischen Kräutern aus dem Garten.

Abseits vom Grill-Mainstream kreiert Stephan mit Hingabe schmackhafte Grillkompositionen und bringt euch dabei die Vorzüge des keramischen Grillens näher.

Insta: stephanstohl

Facebook: stephan.stohl


Rotwildrücken mit grünem Spargel und Tomaten

Den Monolith zuerst anheizen und auf einer Seite indirekt und auf der anderen Seite direkt eingeregeln. Die Temperatur kann durchaus auf 220° C hoch gehen.

Den Rehrücken in gleichmäßig große Scheiben von je 5cm dicke schneiden. Die Scheiben werden nun mit Bacon umwickelt und mit Hilfe von Küchengarn befestigt.

Als nächstes eine kleine Pfanne zur Hand nehmen und auf der direkten Seite platzieren. Das Olivenöl in die Pfanne geben und den grünen Spargel für ca. 10 Minuten grillen.

Die Pfanne mit dem grünen Spargel jetzt in die indirekte Zone des Grills stellen und den Rotwildrücken auf zwei Seiten direkten grillen.

Anschließend die Medaillons zur Seite legen und den zweiten Defloktorstein in den Monolith legen. Die Lüftungsschieber können jetzt geschlossen werden.

Die Medaillons wieder in den Grill legen, die Cherrytomaten zum grünen Spargel geben und mit der Teriyaki Sauce abgießen.

Das Ganze nun für ca. 20 Minuten indirekt ziehen lassen. Sobald das Fleisch eine Kerntemperatur von 62° C erreicht hat, ist das Gericht fertig und kann serviert werden.


Baklava

Den Grill anzünden und für indirektes Grillen bei 150-160 Grad vorbereiten.

Die Butter in einem Topf schmelzen.

Pistazien und Walnüsse in die Küchenmaschine geben und fein hacken. Darin dürfen durchaus grössere Stücke enthalten sein.

Fette den Backform ein mit zerlassener Butter.

Bedecke den Boden der Backform mit 10 Blättern Filoteig, jede Schicht Filoteig dabei mit geschmolzener Butter bestreichen.

Sobald die 10 Blätter auf dem Boden liegen, die gehackte Nussmischung auf dem Filoteig geben. (eventuell ein wenig Nussmischung behalten zum Garnieren)

Lege die nächsten 10 Blätter Filoteig auf die Nussmischung und bestreichen jede Schicht erneut mit geschmolzener Butter.

Schneide nun das Baklava in der Backform in kleine Quadrate/Rechtecke.

Nun das in Scheiben geschnittene Baklava noch einmal mit geschmolzener Butter bestreuen.

Lege das Baklava in die Mitte des Grills und backe das Baklava etwa 50 Minuten. Kontrolliere alle 10 Minuten und drehe gegebenenfalls die Backform, damit sich das Baklava gleichmässig färbt.

In der Zwischenzeit Zucker und Wasser in einen Topf geben und zu einem Zuckersirup aufkochen.

Das Baklava ist fertig, wenn es oben gleichmässig gebräunt ist.

Nimm das Baklava vom Grill und giesse den Zuckersirup über das Baklava, achte darauf, dass überall Zuckersirup drauf ist.

Das Baklava vor dem Servieren vollständig abkühlen lassen.

Ein Rezept von:
Chef´s BBQ Table

Kenneth van Puijenbroek ist seit einigen Jahren mit dem Grillvirus infiziert und verwandelt, ausgehend von seinem Beruf als traditioneller Koch, mit Leidenschaft „normale“ Gerichte in Grillgerichte. Er teilt sein Wissen gerne durch Workshops und über seinen Instagram-Kanal @chefs_bbq_table und die Website www.chefsbbqtable.nl. Auf diese Weise hofft er, möglichst viele andere zu inspirieren. Außerdem kocht er ständig neue Rezepte für uns, die wir gerne mit unserer Community teilen.


Mandelbrot

Vorteig Knetzeit: 2 Minuten auf der 1. Stufe in der Küchenmaschine mischen und anschließend 4 – 5 Minuten auf der 2. – 3. Stufe schnell kneten. Den Vorteig intensiv in der Küchenmaschine kneten – Teigtemperatur ca. 24 °C, Teigruhe: 40 – 50 Min. abgedeckt ruhen lassen.

Den Monolith auf 230 Grad mit den Deflektorsteinen, Auffangschalen (für die Beschwadung) aufheizen, 2. & 3. Ebene mit aufbauen und auf die dritte Ebene den Pizzastein legen.

200 g ganze Mandeln in einer Gusspfanne auf dem Monolith bei ca. 220 Grad kurz anrösten und mit ca. 100 ml Wasser ablöschen.

Nun alle Zutaten und den reifen Vorteig in die Küchenmaschine geben und zum Hauptteig kneten.

Knetzeit: 2 Minuten auf der 1. Stufe in der Küchenmaschine mischen und anschließend 7 – 8 Minuten auf der 3. – 4. Stufe schnell kneten.

Die 200 g gerösteten Mandeln erst nach der Knetzeit vorsichtig unterlaufen/unterarbeiten. Die Teigtemperatur sollte 22 – 24 °C betragen.

Den Teig zur Teigruhe abgedeckt für mindestens 30 Minuten in der Küche (bei Zimmertemperatur) stehen lassen. Anschließend zu vier Broten à 750 Gramm abwiegen, Rundwirken (Kugel formen).

Die Mandelbrote mit Wasser bestreichen, mit den ungerösteten 150 g gehackten Mandeln bestreuen und auf ein Blech mit Backpapier legen und für ca. 45 Minuten (Stückgare) abgedeckt Küche (bei Zimmertemperatur) stehen lassen.

Nach dem Ruhen die Mandelbrote auf dem Blech direkt in den vorgeheizten Monolith (230°C) auf den Pizzastein legen und in die Auffangschale ca. 150 ml Wasser für die Beschwadung gießen. Den Deckel, sowie das Ventil oben direkt schließen Bei geschlossenen Deckel ca. 35 – 40 min. bei 200 – 210 °C backen. Je nach Größe des Bleches können 2 Mandelbrote gleichzeitig gebacken werden.

Tipp: Nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben.

 

Ein Rezept von:

@der_feuerbaecker

Günter Müller aus Petersfehn ist gelernter Bäcker mit 25 Jahren Berufserfahrung. Im Jahr 2015 hat er sich seinen ersten LeChef gekauft und backt darauf seitdem allerlei Leckereien – stets mit dem Anspruch an Qualität wie aus einer guten Handwerksbäckerei. Seit 2018 gibt er außerdem Back- und Grillkurse in verschiedenen Grillfachgeschäften. Auf seinem Instagram-Kanal teilt der Feuerbäcker regelmäßig seine Backkunst mit der Grill-Community.


Blitz-Blätterteig

Blitz-Blätterteig / Holländischer Blätterteig ist – mit dem richtigen Rezept – für Blätterteig-Verhältnisse schnell und einfach hergestellt und ergibt eine feine Basis für diverse Blätterteig-Gebäcke: von herzhaften – gefüllten Gemüse – und Käse-Schinken-Ecken, über süße Variationen, bis hin zu Sahnecremeschnitten.

Blitz-Blätterteig / Holländischer Blätterteig hat gegenüber dem gekauften Blätterteig einen Vorteil:
Du kannst ihn mit Butter machen und nicht mit pflanzlichen Fetten, wie sie gerne in der Industrie verwendet werden – und natürlich, dass er so garantiert ganz frisch ist.
Diese Blätterteig-Zubereitung ergibt einen Blätterteig, der nicht ganz so triebstark ist, also bestens geeignet für unsere herzhaften Blätterteiggebäcke.

Alle trockenen Zutaten in die Küchenmaschine geben. Die kalte Butter in größere Stücke schneiden (ca. 4 × 4 cm breite Stücke) und mit in die Maschine geben. Alles kurz auf der kleinsten Stufe der Küchenmaschine zusammenfügen. Das dauert maximal 2 – 3 Minuten, der Teig soll noch grobe Butterstücke aufweisen.

Die Zutaten sollten sich nicht zu stark vermischen, dies geschieht dann beim anschließenden Tourieren des Teiges.

 

Tourieren

Schritt 1: Die erste einfache Tour (das Zusammenfalten des Teiges):

Sobald die Zutaten zu einem Teig zusammengefügt sind, wird er auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gelegt, mit den Händen etwas flach gedrückt und rechteckig ausgerollt (ca. 40 × 80 cm, Dicke: 1 cm).

Das Teigstück ist vor dem Ausrollen rechteckig, d.h. wir haben eine lange Seite und eine kurze Seite. Den Teig langsam ausrollen und ihn zwischendurch immer wieder etwas auflockern.

Sobald der Teig auf die gewünschte Dicke ausgerollt ist, „touriest“ du ihn zusammen. Dazu nehmen wir die Linke Seite des ausgerollten Teiges und legen ihn bis zur Mitte, rechte Seite über die linke Seite legen (Einfache Tour), anschließend 10 Minuten abgedeckt im Kühlschrank entspannen lassen.

Schritt 2:

Die Doppelte Tour:  Den Teig ausrollen, möglichst wieder auf 40 x 80 cm, nun 1/4 der linken Seite einschlagen, die rechte 3/4 Seite vor die linke Seite legen und nun die linke Seite über die rechte Seite legen, die doppelte Tour ist nun fertig!

Schritt 3: Die einfache Tour: Schritt 1 wiederholen. Den Teig ausrollen, tourieren und kurz ruhen lassen.

Schritt 4: Die doppelte Tour: Schritt 2 wiederholen. Den Teig ausrollen und tourieren.

Bis zur Weiterverarbeitung sollte der Teig nun kurz im Kühlschrank ruhen.

Nach dieser kurzen Ruhephase den Blitzblätterteig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 40 x 80 cm ausrollen ca. 1cm dick in Quadrate einteilen und nach Belieben die Blätterteigstücke belegen.

Für die Füllung: Alles, was einem schmeckt! Gemüse vorher klein schneiden und kurz anrösten, ablöschen mit Wein o.ä., Fleisch vorher würzen und anbraten, z. B. auf der Monolith Feuerplatte.

Den Monolith nun auf 220 – 230 Grad aufheizen: Deflektorsteine, Auffangschale (für die Beschwadung nutzen), Grillrost, zweite Ebene und den Pizzastein einlegen.

Nun die Kanten mit Eistreiche (1 Ei, 50 ml Milch und eine Prise Salz) bestreichen (nicht zu dick), die Blätterteigstücke nach Belieben belegen, die Ecken zur Mitte her andrücken und anschließend die Blätterteigstücke mit Eistreiche bestreichen. Die Teigstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech ablegen, mit der Eistreiche noch einmal bestreichen (für den Glanz).

Nun das Backblech mit den Blätterteigstücken auf den Pizzastein legen, ca. 100 ml Wasser in die Auffangschale gießen und den Deckel, die Luftzufuhr unten wie auch den Ventildeckel oben schließen.

Backzeit: ca. 18 – 22 Minuten bei 210 – 220 Grad.

 

Wichtig:

Der Grill sollte die vorgeheizte Temperatur mindestens für eine halbe Stunde haben, damit der Deckel auch genügend Hitze zum Backen hat.

Achte auch während des Tourierens darauf, dass der Blitz-Blätterteig langsam auf die gewünschte Dicke ausgerollt wird, (nicht mit dem Rollholz drücken) um die Teigschichten nicht zu zerstören.

Ein Rezept von:

@der_feuerbaecker

Günter Müller aus Petersfehn ist gelernter Bäcker mit 25 Jahren Berufserfahrung. Im Jahr 2015 hat er sich seinen ersten LeChef gekauft und backt darauf seitdem allerlei Leckereien – stets mit dem Anspruch an Qualität wie aus einer guten Handwerksbäckerei. Seit 2018 gibt er außerdem Back- und Grillkurse in verschiedenen Grillfachgeschäften. Auf seinem Instagram-Kanal teilt der Feuerbäcker regelmäßig seine Backkunst mit der Grill-Community.


Osterkranz

Zu Beginn stellt man den Teig her.

Dazu die Lauwarme Milch in eine Schüssel geben die Hefe hineinbröseln und den Zucker dazu geben, das Hefegemisch ca. 5 Minuten rasten lassen. Mehl, Salz und die Eier zu dem Hefegemisch geben und den Teig mit einem Knethaken ca. 5 Minuten kneten. Die Butter nach und nach dazugeben. Die Schale mit einem feuchten Küchentuch abdecken und ca. für eine Stunde an einem Warmen Ort gehen lassen.

In dieser Zeit den Monolith indirekt auf ca. 180 Grad aufheizen. Den Bergkäse und den Schnittlauch klein schneiden.

Nach einer Stunde den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Dann den Teig gleichmässig mit dem Frischkäse bestreichen. Käse, Schnittlauch, Salz und Pfeffer verteilen und der Länge nach in drei gleich große Teile teilen. Der Länge nach aufrollen und dann die drei Teile zu einem Zopf zusammen Flechten und zu einem Kranz verbinden.

Den Kranz am besten direkt auf dem Pizzastein legen und dann das Eigelb mit der Milch verquirlen und den Kranz vorsichtig einpinseln, den Sesam gleichmässig verteilen und alles indirekt bei 180 Grad für gute 40 Minuten backen.

Fertig ist der Herzhafte Osterkranz!


Alebatta

Ciabatta mit Bier? Okay, nicht wirklich authentisch traditionell – aber dennoch sehr lecker zu vielen Grill- und BBQ Gerichten oder einfach zum Frühstück oder Abendbrot.

Wie Ihr wisst, eignet sicher der Monolith wunderbar zum Backen von Brot. Italienisches Ciabatta ist da ein absoluter Klassiker, den ich immer wieder gerne backe. Aber auch beim Backen kann man natürlich experimentieren. So kam mir vor einer Weile beim verdienten Bier während der Wartezeit bis das Brot fertig war die Idee, mal ein Bier-Ciabatta zu backen. Etwas Roggenmehl sorgt hier für einen sehr harmonischen Geschmack in Verbindung mit einem lecker vollmundigen Indian Pale Ale.

Zubereitung:

Das Bier auf ca. 30 °C erwärmen und darin die Hefe und den Honig auflösen. 10 Minuten warten, dann in einer Küchenmaschine oder von Hand die Hefe/Bier Mischung mit dem Mehl und 3 EL Olivenöl zu einem weichen aber nicht mehr stark klebrigen Teig verarbeiten. Evtl. den zu feuchten Teig mit etwas Mehl oder zu trockenen Teig mit etwas Bier oder Wasser anpassen. Eine große Schüssel mit dem restlichen Olivenöl fetten und den Teig in der Schüssel abgedeckt für mehrere Stunden oder sogar über Nacht im Kühlschrank reifen lassen.

Dann den Teig bei Raumtemperatur weiter gehen lassen und in der Schüssel zu allen Seiten nach außen ziehen und wieder zur Mitte falten. Dieser Vorgang sollte in 30 Minuten Abstand ca. 3 – 4 mal wiederholt werden, um die Glutenstruktur aufzubauen und für schöne Blasen im Teig zu sorgen.

Nachdem der Teig dann einige Stunden bei Raumtemperatur aufgehen konnte und gefaltet wurde sollte er schön weich und blasig sein. Den Teig dann auf ein bemehltes Brett stürzen und ohne zu Kneten oder groß zu Formen, mit einem Messer oder Teigspatel in 2 Brote aufteilen. Vorsichtig von allen Seiten bemehlen und leicht in Form ziehen und dann auf ein Blech mit Backpapier legen, mit einem scharfen Messer diagonal leicht einritzen und nochmals bei Raumtemperatur mit einem Tuch abgedeckt mindestens 1 – 2 Stunden am Stück ruhen lassen.

Den Monolith mit frischer Kohle füllen und anzünden. Beide Deflektorsteine einsetzen und auf den Deflektor einen hitzebeständigen Behälter stellen. Ich nutze hierfür gerne eine alte Gusspfanne oder einen Dutch Oven Deckel. Die Roste einsetzen und den Pizzastein mittig auflegen. Bei offener Zu- und Abluft den Grill auf ca. 260 °C kommen lassen und dann langsam einregeln damit diese Temperatur gehalten wird und die Keramik durchheizt. Währenddessen ca. 1 Liter Wasser erhitzen.

Die Brotteige vorsichtig von Hand oder mit der Monolith Pizzaschaufel auf den heißen Pizzastein heben (Tipp: Backpapier in Pizzasteingröße zuschneiden) und dann das Wasser in den heißen Behälter auf dem Deflektor gießen, um Dampf zu erzeugen. Dabei vorsichtig dosieren, damit kein Wasser auf die Deflektorsteine oder in die Glut läuft und aufpassen, dass einen die Dampfwolke nicht erwischt! Ideal hierzu ist auch eine saubere Gießkanne. Den Deckel des Monolith schließen und die Zu- und Abluft ebenfalls schließen um die Brote im heißen Dampf zu backen, was für die typische Kruste sorgt. Dabei fällt die Temperatur dann in den nächsten Minuten auf ca. 200 – 220°C ab.

Nach ca. 10 Minuten die Zu- und Abluft wieder auf ungefähr die Hälfte öffnen und die Brote weitere 10 – 15 Minuten, je nach Größe, fertig backen. Die Brote mit der Pizzaschaufel vom Monolith nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Tipp: Der Klopftest hilft beim Überprüfen des Gargrades: Wenn man vorsichtig auf die Unterseite der Brote klopft, sollten sie hohl und nicht dumpf klingen. Ein Paar Hitzefeste Handschuhe wie die Monolith Lederhandschuhe sind hier hilfreich!

Das Brot schmeckt wunderbar mit guter Butter oder etwas Olivenöl und Salz, passt aber natürlich auch als BBQ Beilage zu vielen Gerichten. Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Marco Greulich!

Marco Greulich Grillweltmeister

Ein Rezept von:
@barbecueflavors

Marco Greulich ist ein Meister der Grillkunst. Als Grillweltmeister und dreifacher deutscher Meister beweist er seine Expertise rund um Kamados, Grillen und Rezepte auf seinem Instagram-Kanal „@barbecueflavors“ und seiner Website bbqflavors.de. Mit seiner großen Leidenschaft für Keramikgrills erstellt er ständig neue Rezepte für uns, die wir liebend gerne mit unserer Community teilen.